- Kanal anlegen auf dem Handy (Android)
- Kanal am Computer oder in WhatsApp Web erstellen
- Name, Beschreibung und Bild später ändern
- Bis zu 16 Admins: wer was darf
- Meldungen ohne Freigabe: das solltest du wissen
- Link und QR-Code: so findet man deinen Kanal
- Öffentlich, immer: Kanal oder doch Gruppe?
- Verifizierung und Kanal löschen
- Mein Rat
- Häufige Fragen
Einen WhatsApp-Kanal erstellst du auf Android im Tab Aktuelles: auf das Plus-Symbol tippen, dann Kanal erstellen und Weiter, einen Namen eingeben, optional Beschreibung und Kanalbild hinzufügen und auf Kanal erstellen tippen. Bevor du startest, solltest du eines wissen: Jeder Kanal ist öffentlich, es gibt kein Passwort, und Follower kannst du nicht entfernen.
Ein Kanal ist in WhatsApp etwas anderes als eine Gruppe. Du sendest, andere folgen und lesen mit. Das macht Kanäle stark, wenn du viele Menschen erreichen willst, und ungeeignet, wenn es vertraulich bleiben soll. Ich habe für diesen Artikel im Oktober 2026 die deutschen WhatsApp-Hilfeseiten zum Erstellen von Kanälen, zu Kanaladmins und zum Datenschutz in Kanälen gelesen. Hier ist, was du daraus für deinen eigenen Kanal mitnehmen solltest.
Kanal anlegen auf dem Handy (Android)
- Tippe auf Aktuelles und dann auf das Plus-Symbol.
- Tippe auf Kanal erstellen und dann auf Weiter.
- Gib einen Namen für deinen Kanal ein.
- Füg optional eine Beschreibung und ein Kanalbild hinzu.
- Tippe auf Kanal erstellen.
Direkt danach fragt WhatsApp, ob du Kanaleinladungen senden willst. Du wählst Kontakte aus und schickst die Einladung ab, auf Wunsch mit einer kurzen Nachricht dazu. Du kannst diesen Schritt auch überspringen und die Einladungen später senden. Ich würde damit warten, bis die ersten Meldungen im Kanal stehen. Wer einem leeren Kanal folgt, hat wenig Grund zu bleiben.
Kanal am Computer oder in WhatsApp Web erstellen
- Klicke auf das Menü.
- Klicke auf Kanal erstellen und dann auf Weiter.
- Gib einen Namen ein und optional eine Beschreibung.
- Klicke auf Kanalbild hinzufügen, wenn du ein Bild nutzen willst.
- Klicke auf Kanal erstellen.
Am Computer tippst du längere Beschreibungen bequemer, und ein fertiges Logo hast du dort meistens ohnehin schon als Datei. Kanäle sind außerdem auch über die WhatsApp Business-App erreichbar, falls du WhatsApp für dein Unternehmen nutzt.
Name, Beschreibung und Bild später ändern
Keine Sorge, wenn der erste Name nicht perfekt ist. Name, Beschreibung und Bild des Kanals kannst du jederzeit ändern. Trotzdem lohnt es sich, gleich einen klaren Namen zu wählen, denn das ist das Erste, was Menschen sehen, wenn sie im Verzeichnis nach Kanälen suchen. Die Beschreibung sollte in einem Satz sagen, was Follower bei dir bekommen und wie oft.
Noch ein kleines Detail aus der Hilfeseite: Bis zu zwei Kanäle kann man oben in der eigenen Liste fixieren. Das gilt für jede Person, die Kanälen folgt. Es lohnt sich also, so nützlich zu sein, dass dein Kanal einer dieser zwei wird.
Bis zu 16 Admins: wer was darf
Du musst einen Kanal nicht allein betreiben. Du kannst bis zu 16 weitere Kanaladmins einladen. Die Rollen sind dabei klar getrennt:
| Wer | Darf | Darf nicht |
|---|---|---|
| Inhaber | Alles, was Admins dürfen, dazu Admins einladen oder entfernen, den Kanal löschen und das Eigentum übertragen | Follower entfernen |
| Admin (bis zu 16) | Kanalinfo und Einstellungen ändern, Meldungen erstellen, bearbeiten und löschen, Kennzahlen und Aufrufe sehen, eigenes Admin-Profil anlegen | Admins hinzufügen oder entfernen, den Kanal löschen |
| Follower | Folgen, Meldungen lesen, Benachrichtigungen einschalten | Sehen, wer sonst noch folgt |
Nur du als Inhaber kannst Admins einladen oder entfernen, den Kanal löschen und das Eigentum übertragen. Andere Admins können keine Admins hinzufügen oder entfernen. Das schützt dich davor, dass jemand im Team den Kanal an sich zieht. Kanaladmins sind übrigens füreinander sichtbar.
Meldungen ohne Freigabe: das solltest du wissen
Der Punkt, den viele beim Einladen von Admins übersehen: Meldungen von Admins werden sofort geteilt und brauchen keine Genehmigung des Kanalinhabers. Es gibt keine Freigabeschleife. Was ein Admin schreibt, sehen deine Follower in dem Moment, in dem er auf Senden tippt. Lade also nur Menschen ein, denen du in deinem Namen vertraust.
Rückgängig machen geht zeitlich begrenzt. Meldungen lassen sich bis zu 30 Tage nach dem Senden bearbeiten und löschen. Admins können sich außerdem ein eigenes Admin-Profil mit Name und Bild anlegen, getrennt vom persönlichen WhatsApp-Profil. Und sie sehen, wie oft eine Meldung aufgerufen wurde. Diese Aufrufe sehen nur Admins, deine Follower nicht.
Link und QR-Code: so findet man deinen Kanal
Jedem Kanal sind ein Link und ein QR-Code zugeordnet. Beide führen direkt zu deinem Kanal, und du kannst sie in Chats, in Statusmeldungen und in anderen Apps teilen. Den QR-Code kannst du zum Beispiel auf einen Flyer, ein Plakat oder eine Präsentationsfolie setzen. Wie du etwas in deinem Status veröffentlichst, erkläre ich in meinem Artikel darüber, wie du einen WhatsApp-Status teilen kannst.
Öffentlich, immer: Kanal oder doch Gruppe?
Das ist die wichtigste Entscheidung vor dem Erstellen. Alle Kanäle sind öffentlich. Es gibt weder einen Code noch ein Passwort für einen Kanal, und Follower lassen sich nicht entfernen. Einen privaten Kanal nur für deine Kunden oder dein Team gibt es also nicht.
Für die Follower ist ein Kanal dafür sehr diskret. Sie können folgen, ohne ihre Telefonnummer mit neuen Personen zu teilen, und andere sehen nicht, welchen Kanälen jemand folgt. Kanalbenachrichtigungen sind standardmäßig stummgeschaltet. Deine Follower hören also nicht automatisch etwas, wenn du postest, sie sehen deine Meldungen auf der Kanäle-Seite.
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Wenn du einen geschlossenen Kreis willst, in dem alle schreiben können und du bestimmst, wer dabei ist, brauchst du eine Gruppe, keinen Kanal. Wie das geht, steht in meinem Artikel darüber, wie du eine WhatsApp-Gruppe erstellen kannst.
Verifizierung und Kanal löschen
Ein Verifizierungsabzeichen für deinen eigenen Kanal ist laut Hilfeseite noch kein Thema, denn die Kanalverifizierung ist noch nicht öffentlich verfügbar. Und falls du einen Kanal irgendwann wieder loswerden willst: Löschen kann ihn nur der Inhaber. Wie das abläuft, erkläre ich in einem eigenen Artikel darüber, wie du einen WhatsApp-Kanal löschst.
Mein Rat
Erstell einen Kanal nur für Inhalte, die jeder sehen darf, denn privat geht nicht und Follower wirst du nicht wieder los. Füll ihn mit ein paar Meldungen, bevor du die ersten Einladungen schickst. Gib Adminrechte nur an Menschen, denen du blind vertraust, weil ihre Meldungen ohne deine Freigabe sofort live sind. Und sag deinen Followern, dass sie die Benachrichtigungen einschalten sollen, sonst bleibt dein Kanal für sie stumm.
Damit andere dich entdecken, lohnt sich ein Blick darauf, wie die Suche nach WhatsApp-Kanälen in der App funktioniert.
Häufige Fragen
Wie erstelle ich einen WhatsApp-Kanal?
Auf Android tippst du auf Aktuelles, dann auf das Plus-Symbol, Kanal erstellen und Weiter. Gib einen Namen ein, optional Beschreibung und Bild, und tippe auf Kanal erstellen. Am Computer startest du über das Menü.
Wie viele Admins kann ein Kanal haben?
Du kannst als Inhaber bis zu 16 weitere Kanaladmins einladen. Nur der Inhaber kann Admins einladen oder entfernen.
Kann ich einen Kanal privat machen?
Nein. Alle Kanäle sind öffentlich, es gibt weder Code noch Passwort. Für einen geschlossenen Kreis brauchst du eine Gruppe.
Kann ich Follower aus meinem Kanal entfernen?
Nein. Follower lassen sich laut WhatsApp-Hilfe nicht entfernen, auch nicht vom Inhaber.
Wie teile ich meinen Kanal?
Jeder Kanal hat einen Link und einen QR-Code. Beide kannst du in Chats, Statusmeldungen und anderen Apps teilen.
Wie viele Kanäle kann ich oben fixieren?
Bis zu zwei Kanäle kannst du oben in deiner Liste fixieren.